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Geschäftsordnung
 
Geschäftsordnung

Geschäftsordnung der German DX Foundation

(Fassung vom 28. Juni 2014)
     

1.

 

Mitgliedschaft

1.1.

 

Aufnahme

1.1.1.   Ordentliche und korporative Mitglieder
    Die Mitgliedschaft in der GDXF ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch den gesetzlichen Vertreter zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der abstimmenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Dem Antragsteller ist das Ergebnis schriftlich mitzuteilen. Im Falle der Aufnahme ist dem Mitglied darüber eine Urkunde auszufertigen.
1.1.2.   Mitglieder auf Lebenszeit
    Die Mitgliedschaft auf Lebenszeit ist beim Vorstand zu beantragen. Ansonsten gelten die Vorschriften aus  1.1.1. Auf Beschluss des Vorstandes kann die Zahl der aktuellen Mitglieder auf Lebenszeit beschränkt werden.
1.1.3.   Ehrenmitglieder
    Ehrenmitglieder sind vom Vorstand vorzuschlagen und müssen von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden. Nur natürliche Personen können zu Ehrenmitgliedern gewählt werden.
     
1.2.   Beiträge
1.2.1.   Aufnahmegebühr
    Eine einmalige Aufnahmegebühr wird vom Vorstand festgesetzt. Gegenwärtig wird keine Aufnahmegebühr erhoben.
    Ordentliche und korporative Mitglieder
1.2.2.   Das Beitragsjahr ist das Kalenderjahr. Der Beitrag ist jeweils im ersten Quartal eines laufenden Kalenderjahres fällig. Zur Jahresmitte aufgenommene Mitglieder zahlen unmittelbar nach der Aufnahme einen einmalig ermäßigten Beitrag von 50 v. H. des normalen Jahresbeitrages. Die Höhe des Jahresbeitrags wird auf Vorschlag des Vorstandes mit einfacher Mehrheit von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Bei korporativen Mitgliedern entscheidet allein der Vorstand über die Höhe des Beitrages bzw. der Sachleistungen im Einzelfall.
1.2.3.   Mitglieder auf Lebenszeit
    Mitglieder auf Lebenszeit zahlen einmalig einen vom Vorstand beschlossenen Betrag. Gegenwärtig ist dessen Höhe auf den 12fachen Jahresbeitrag, d.h. 360.- festgesetzt. Der Betrag ist unmittelbar nach der Aufnahme als Mitglied auf Lebenszeit fällig. Die Zahl der Mitglieder auf Lebenszeit soll auf 5 v. H. der gesamten Mitgliederzahl beschränkt bleiben.
1.2.4.   Härteregelung
    Auf schriftlichen Antrag kann der Vorstand Mitgliedern nach §3,1.a) und b) teilweisen oder völligen Erlass des Beitrags gewähren. Diese Regelung darf höchstens für drei aufeinander folgende Jahre beschlossen werden.
1.2.5.   Beitragskonten
    Die Beiträge sind für die GDXF kostenfrei in voller Höhe auf das vom jeweiligen Schatzmeister eingerichtete Konto bargeldlos zu überweisen. Der Schatzmeister überwacht den pünktlichen Eingang aller zu leistenden Beiträge und übernimmt das Mahnwesen (s. dazu auch 1.3.2.). Das Mahnwesen kann auch durch einen mehrheitlichen Beschluss des Vorstands einem anderen Mitglied des Vorstands übertragen werden.
1.2.6.   QSL-Konto
    Die Gebühren zur Finanzierung des QSL Service sind auf ein Treuhand-Unterkonto zu überweisen, das der QSL-Manager einrichtet. Dieses Konto wird bei allen Kassenprüfungen mitgeprüft und geht in den Kassenbericht des Schatzmeisters ein.
     
1.3.   Ende der Mitgliedschaft
1.3.1.   Ausschluss
    Ein Mitglied kann nach §5,3. der Satzung mit einfacher Mehrheit durch einen Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist zu begründen und dem betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen. Das Mitglied kann zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung schriftlich Widerspruch gegen den Beschluss einlegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Widerspruch.
1.3.2.   Streichung
    Eine Streichung aus der Mitgliederliste und damit der Ausschluss aus der GDXF kann auch allein vom Schatzmeister vorgenommen werden. Hierzu müssen zwei schriftliche Mahnungen erfolglos geblieben sein. Gegen die Streichung ist kein Widerspruch zulässig.
     
2.   Organe des Vereins
2.1.   Vorstand, Berater-Komitee
2.1.1.   Geschäftsverteilung
    Der Präsident leitet die Sitzungen des Vorstandes und amtiert als Leiter der Sitzung der Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Mitglied des Vorstandes mit diesen Aufgaben vorübergehend beauftragen. Zu Vorstandssitzungen können weitere GDXF-Mitglieder ohne Stimmrecht hinzugezogen werden. Dies gilt nur bei einem einstimmigen Beschluss des Vorstandes. Alle Beschlüsse sind zu protokollieren. Sitzungen des Vorstandes sind vom Präsidenten zwei Wochen vorher unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen. Sie sind ebenfalls einzuberufen, wenn dies von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes verlangt wird.
2.1.2.   Mittelvergabe
    Bei der Prüfung über die Vergabe und die Höhe der Fördermittel der GDXF liegt Beschlussfähigkeit vor, wenn mehr als die Hälfte der Berater abgestimmt haben. Die einzelnen Voten werden einem vom Vorstand bestimmten Vorstandsmitglied zugeleitet, der das Abstimmungsergebnis unverzüglich dem Vorstand zur Kenntnis bringt.
2.1.3.   Abstimmungen
   
Der Vorstand ist stimmberechtigt, wenn mindestens vier seiner Mitglieder abstimmen. Abstimmungen sind auf vom Präsidenten einberufenen Sitzungen oder durch Stimmabgabe per Brief, Fax, eMail und Telefon möglich. Bei Gleichheit der Stimmen zählt die Stimme des Präsidenten doppelt.
2.1.4.   Ernennungen
    Ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied kann durch Ernennung eines ordentlichen Mitgliedes ersetzt werden, welches die Aufgaben bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung übernimmt. Hierzu bedarf es eines mehrheitlichen Beschlusses des übrigen Vorstandes. Gleiches gilt für die Ernennung der Berater nach §8 der Satzung, deren Amtszeit bis zu vier aufeinander folgende Amtsperioden betragen darf.
     
2.2.   Mitgliederversammlung
2.2.1.   Einberufung
    Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich vom Vorsitzenden einzuberufen. Sie soll möglichst während der Ham Radio in Friedrichshafen stattfinden. Die Einberufung ist unter Angabe von Termin, Ort und vorläufiger Tagesordnung jedem Mitglied der GDXF schriftlich mitzuteilen. Der schriftlichen Mitteilung steht eine Verbreitung der Informationen durch Publikation im "GDXF-Journal", der "cq-Dl" bzw. des "Funkamateur" bzw. per eMail gleich. Dies gilt ebenfalls für außerordentliche Mitgliederversammlungen. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung soll den Mitgliedern mindestens sechs Wochen vor dem Veranstaltungstermin zugegangen sein.
2.2.2.   Protokoll
    Die Mitgliederversammlung bestimmt auf Vorschlag des Versammlungsleiters per Akklamation einen Protokollführer, der insbesondere alle  Beschlüsse der Mitgliederversammlung schriftlich festhält. Der Protokollführer führt auch eine Anwesenheitsliste, die u.a. zur Feststellung der Stimmberechtigung der Teilnehmer dient. Das Protokoll ist spätestens vier Wochen nach der Mitgliederversammlung dem Sekretär zugänglich zu machen.
2.2.3.   Anträge
    Anträge zur Tagesordnung sind in schriftlicher Form bis spätestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung an den Sekretär zu richten. Jedes Mitglied der GDXF nach §3,1.a),c),d) der Satzung ist antragsberechtigt. In der Mitgliederversammlung sind Anträge zur Beschlussfassung zu jedem Punkt der Tagesordnung zulässig. Liegen mehrere Anträge zum gleichen Tagesordnungspunkt vor, so wird zunächst über den weitestgehenden Antrag entschieden. Alle Anträge können bis zum Zeitpunkt der Abstimmung ohne Begründung vom Antragsteller zurückgezogen werden. Abgelehnte Anträge können erst wieder zur nächsten Mitgliederversammlung gestellt werden.
    Änderungsanträge, die eine Ergänzung oder Beschränkung eines bereits gestellten Antrags betreffen ohne diesen im wesentlichen Gehalt zu ändern, sind stets vor dem ursprünglichen Antrag zu behandeln.
    Anträge zur Geschäftsordnung sind unverzüglich zu beraten. Nach Stellung des Antrags ist das Wort zur Gegenrede zu erteilen. Der Versammlungsleiter läßt nach der Gegenrede sofort über den Geschäftsordnungsantrag abstimmen.
2.2.4.   Berichte des Vorstandes
    In jeder Mitgliederversammlung hat der Vorstand über seine Arbeit seit der letzten Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen. Der Schatzmeister ist verpflichtet, die Höhe der Einnahmen und Ausgaben, das Sachvermögen und die Änderung gegenüber der letzten Mitgliederversammlung in einem schriftlichen Kassenbericht vorzulegen.
2.2.5.   Vorstandswahlen
    Fällt eine Mitgliederversammlung mit dem Ende der dreijährigen Amtszeit des Vorstands zusammen, so ist aus dem Mitgliederkreis ein Wahlausschuss mit drei Mitgliedern zu bilden. Für die Dauer der Vorstandswahlen übernimmt ein Mitglied des Wahlausschusses den Vorsitz der Mitgliederversammlung und fungiert als Wahlleiter. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied nach §3,1.a),c),d) der Satzung, das seinen Beitrag ordnungsgemäß entrichtet hat. Mitglieder des Wahlausschusses können nicht kandidieren.
    Wahlvorschläge können von jedem stimmberechtigten Mitglied bis zum Beginn eines jeden Wahlganges an den Wahlleiter gerichtet werden. Eine Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder ist möglich. Ist ein Kandidat verhindert, so hat er sein Einverständnis schriftlich unter Angabe des Vorstandsamtes bekannt zu geben, für welches er kandidiert.
    Für jedes zu vergebende Amt ist ein besonderer, schriftlicher und geheimer Wahlgang erforderlich. Dies gilt auch dann, wenn nur ein Vorschlag vorliegt. Gewählt ist der Kandidat, der die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht hat. Wird diese Stimmenzahl nicht erreicht, so findet ein zweiter Wahlgang mit den beiden stimmstärksten Bewerbern des ersten Wahlgangs statt. Gewählt ist der Kandidat mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Gleichheit entscheidet das Los aus der Hand des Wahlleiters. Die Beisitzer des Vorstandes können schriftlich in einer Blockwahl gewählt werden.
2.2.6.   Kassenprüfer
    Jährlich werden zwei Kassenprüfer von der Mitgliederversammlung mit relativer Mehrheit in einem Wahlgang gewählt. Diese Wahl kann auf Antrag auch per Akklamation stattfinden. Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand, noch dem Komitee der Berater angehören. Eine Wiederwahl ist zulässig.
    Eine Kassenprüfung soll mindestens einmal jährlich beim Schatzmeister durchgeführt werden. Das Ergebnis der Prüfung ist zu protokollieren und von beiden Kassenprüfern zu unterschreiben. Die Kassenprüfer tragen das Ergebnis der Mitgliederversammlung vor und beantragen die Entlastung des Vorstandes.
     
3.   Finanzwesen
3.1.   Kassenführung
3.1.1.   Schatzmeister
    Die Führung der Kasse der GDXF obliegt allein dem Schatzmeister. Er ist dazu verpflichtet, Einnahmen und Ausgaben jederzeit durch Rechnungslegung gegenüber dem Vorstand bzw. den gewählten Kassenprüfern zu dokumentieren. Der Schatzmeister ist insbesondere zur ständigen Überprüfung und Einhaltung der Vorschriften des §10 der Satzung verpflichtet.
3.1.2.   Bewilligung von Förderungen
    Anträge zur Förderung einer Aktivität auf dem Gebiet des Amateurfunks nach §2 der Satzung können an jedes Mitglied des Vorstandes bzw. des Komitees der Berater gerichtet werden. Der Antrag ist dann unverzüglich allen Mitgliedern des Berater-Komitees zur Beratung und Beschlussfassung zuzuleiten.
3.1.3.   Kontovollmacht
    Der Schatzmeister hat dafür Sorge zu tragen, daß Einnahmen und Ausgaben möglichst unverzüglich verbucht bzw. getätigt werden können. Es steht dem Schatzmeister frei, einem weiteren GDXF-Mitglied die Kontovollmacht einzuräumen, um etwa bei Abwesenheit des Schatzmeisters eine ordnungsgemäße Geschäftsführung zu ermöglichen. Die Verantwortung und Haftung für das Vereinsvermögen verbleibt dabei allein beim Schatzmeister. Zur Entlastung des Schatzmeisters kann ein Unterkonto zur Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des QSL Service eingerichtet werden, wobei die Kontovollmacht und –Führung dem Sekretär als QSL-Manager obliegt.
     
4.   Inkrafttreten
    Diese Geschäftsordnung tritt mit Wirkung vom 13. September 1997 in Kraft.
Eingearbeitet sind Änderungen vom: 26. Juni 2002, 25. Juni 2005, 24. Juni 2006, 28. Juni 2008, 25. Juni 2011, 23. Juni 2012 und 28. Juni 2014.
 
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